Der wirkliche Grund, warum ein knallharter Deutscher sich weigerte, vor Hitler bei einem Nazi-Treffen im Jahre 1936 zu kuschen

Eines der ikonischsten Fotos des Zweiten Weltkrieges war vor nunmehr 81 Jahren in Hamburg geschossen worden, wurde aber erst 1991 zum Symbol zivilen Ungehorsams, als es zum ersten Mal in der deutschen Wochenzeitung ‚Die Zeit‘ erschien. Das Bild zeigt August Landmesser – den Mann, der den Nazis trotzte, indem er sich weigerte, den „Sieg Heil“-Gruß an Adolf Hitler beim Stapellauf des Marinetrainingsschiffs Horst Wessel am 13. Juni zu entbieten.

Während niemand, absolut niemand, den Mut hatte, seine Mißbilligung zu zeigen, indem er nicht seine Loyalität für Adolf Hitler demonstrierte – den deutschen Diktator, der für den Völkermord von mindestens 5,5 Millionen Juden verantwortlich ist – stand ein Mann in Trotz da, stark und furchtlos, mit steinernem Gesicht und gekreuzten Armen. So verweigerte er den obligatorischen Gruß an einem Ort, an dem sein kühner Akt ihm leicht den Tod eingebracht haben könnte.
Aber während mittlerweile die ganze Welt die Tapferkeit von Landmesser würdigt, kennen nicht viele die [Liebes-] Geschichte hinter dem ikonischen Foto.
Nun, Landmesser hatte einen persönlichen Grund, inmitten einer großen öffentlichen Versammlung von Nazi-Befürwortern und Anhängern von Adolf Hitlers teilnahmslos zu bleiben.
Als 21-jähriger war Landmesser 1931 in die Reihen der Nazipartei eingetreten und hoffte, dass es ihm dabei helfen würde, einen Job zu bekommen. Dann lernte Landmesser Irma Eckler kennen, eine jüdische Frau, und die beiden verliebten sich sehr ineinander. Ein Jahr später verlobten die beiden sich. Aber nicht nur, dass man sein Eheschließungsgesuch unter den neu verordneten rassistischen Nürnberger Gesetzen ablehnte, wurde er vielmehr prompt auch aus der Partei ausgeschlossen, da er sich „in den Feind“ verliebt hatte. Die erste Tochter des Paares wurde am 29. Oktober 1935 geboren.



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