Rentenversprechen unserer Politiker-Wer zahlt dafür?

Auf unsere Jugend wartet das Sieben-Billionen-Problem

Politiker versprechen noch mehr Sozial-Leistungen, treffen aber keine Vorsorge für die Zukunft unserer Gesellschaft. Aus Angst vor den ergrauten Wählern nehmen sie dramatische Folgen für die Nachgeborenen in Kauf.Die Deutschen haben sich im Lauf der Zeit ein stattliches Vermögen aufgebaut. 400 Milliarden Euro werden Jahr für Jahr vererbt, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ermittelt hat. Doch diese Rechnung gilt nur für die Privatleute. Denn Vater Staat wirtschaftet ganz anders als die meisten seiner Bürger, die nicht nur mit ihrem Geld auskommen, sondern auch noch regelmäßig etwas auf die hohe Kante legen.

Der Staat hingegen macht Schulden und überdies verspricht er für die Zukunft Leistungen, für die er heute keinerlei Vorsorge trifft. Und gerade in Wahlkampfzeiten werden gerne soziale Wohltaten angekündigt, deren langfristige Kosten die Politik dem Bürger verschweigt.
Auf die gigantische Summe von fast sieben Billionen Euro beläuft sich die Gesamtverschuldung, die Bund, Länder, Gemeinden und die Sozialkassen aufgehäuft haben. Dies zeigt die aktuelle Generationenbilanz, die der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft erstellt hat.

Die reale finanzielle Last wird verschleiert

Lediglich ein Drittel der Last, die künftige Generationen abtragen müssen, wird mit der Staatsverschuldung offiziell ausgewiesen. Dieser Teil der Schuld beträgt gut 71 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) und ist dank des seit zehn Jahren anhaltenden Aufschwungs rückläufig. Zwar hat die öffentliche Hand ihre Ausgaben in dieser Zeit stetig erhöht. Doch Wirtschaftswachstum und sprudelnde Einnahmen ließen dennoch den Schuldenstand sinken.





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